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heute morgen liege ich im Tempelraum auf meiner Kristallmatte, die Beine hoch gelegt, die Infrarotwärme tut meinem schmerzenden unteren Rücken gut und ich sinke einfach nur ein in dieses Nichtstun und mich Hingeben. Und mein Blick schweift aus dem Fenster in den Magnolienbaum und ich nehme zum ersten Mal in diesem Jahr war, wie sich die Knospen schon langsam beginnen zu öffnen im Frühlingssonnenlicht. Gestern habe ich sie noch nicht gesehen. Und ich erinnere mich an eine der Praktiken im Frauentempel -Raum, wenn wir ankommen, in uns, in unserem Körper, wenn wir mit unserem GewahrSEIN uns langsam hinabgleiten lassen in unserem Körper, in unseren Schoßraum , uns selbst die Erlaubnis geben, weich zu werden, anzukommen und sich in unserem Schoßraum eine Blüte öffnen darf, ganz langsam, Blütenblatt für Blütenblatt, ohne Druck, ohne irgendetwas erreichen zu wollen. Einfach nur im stillem, Gewahrsein und im Zulassen. Im Mich-dem-Leben-(und auch dem Schmerz)-Hingeben. Und sie ist da, diese Blüte. Ist das nicht wunderschönmagischberührend? |